Flaneuer, Musen, Bohemiens: Literatenleben In Berlin

Flaneuer Musen Bohemiens Literatenleben In Berlin Nicht nur Paris war die gro e und reiche Quelle der Kunst und Kultur des Jahrhunderts Auch Berlin die Stadt die um die Jahrhundertwende als die modernste Metropole Europas galt wobei m rkische S

  • Title: Flaneuer, Musen, Bohemiens: Literatenleben In Berlin
  • Author: Christiane Landgrebe Cornelie Kister
  • ISBN: 9783548358239
  • Page: 188
  • Format: None
  • Nicht nur Paris war die gro e und reiche Quelle der Kunst und Kultur des 20 Jahrhunderts Auch Berlin, die Stadt, die um die Jahrhundertwende als die modernste Metropole Europas galt, wobei m rkische Sandb den in windiger Eile in prachtvolle Stra enfluchten verwandelt wurden, gebar einige der gr ten und einflu reichsten Dichter und Denker unserer Zeit Das Berlin der 20 Nicht nur Paris war die gro e und reiche Quelle der Kunst und Kultur des 20 Jahrhunderts Auch Berlin, die Stadt, die um die Jahrhundertwende als die modernste Metropole Europas galt, wobei m rkische Sandb den in windiger Eile in prachtvolle Stra enfluchten verwandelt wurden, gebar einige der gr ten und einflu reichsten Dichter und Denker unserer Zeit Das Berlin der 20er Jahre war ein wahres Eldorado und avancierte zu einem Zentrum der K nste, in dem sich Expressionismus, Dadaismus und die Neue Sachlichkeit Geh r verschafften Besonders der Film ver nderte die Metropole Filmpal ste wie das Marmorhaus und der Gloriapalast entstanden rund um die Ged chtniskirche Gegen ber im Romanischen Caf trafen sich K nstler wie Else Lasker Sch ler, Herwarth Walden oder Gottfried Benn Else, die dem konventionellen Leben den R cken gekehrt hatte und mit ihrem Sohn in einer Kellerwohnung f r 75 Pf pro Monat lebte, fiel auf in ihrem exzentrischen Aufzug und den Gl ckchen an H nden und F en Sie war eine anerkannte Gr e unter der Berliner K nstlerboh me und brachte ihren um viele Jahre j ngeren Geliebten Gottfried in die richtigen Kreise Alle lie en sie hin und wieder anschreiben im Caf des Westens auf dem Kurf rstendamm, das oft als Caf Gr enwahn bezeichnet wurde Auch Ernst Rowohlt, ein Verleger aus Passion, verkehrte hier immer auf der Suche nach neuen Talenten Ohne Rowohlt h tte es Jahrhundertdichter wie Hans Fallada, Sinclair Lewis oder Robert Musil vielleicht nie gegeben E T A Hoffmanns Meile war der Gendarmenmarkt, an dem er seine Wohnung hatte, w hrend der Wein im ber hmten Lokal Luther Wegner seine Phantasie anregte F r Erich K stner galten die Berliner Jahre als seine produktivsten und erfolgreichsten im Leben Der Rausschmi bei der Neuen Leipziger Zeitung wegen eines erotischen Gedichts und der darauf folgende Umzug nach Berlin erwies sich somit als ein Fu tritt Fortunas Doch auch wenn es die Friedrichshagener Dichterkolonie schon lange nicht mehr gibt und Joseph Roth, Kurt Tucholsky und Bertold Brecht inzwischen dahingegangen sind, Berlin bleibt weiter eine Stadt, die Dichter und Schriftsteller anzieht und inspiriert, und so zeichnen die Autorinnen das Leben der Nachkriegsk nstler Henry Ries und Leonie Ossowski in kleinen Bildern nach, bis sie die Spur zu K nstlern der Gegenwart f hrt, zu Roberto Giardina, dem Berlin wie eine Diva erscheint, die man zwar nicht lieben kann, die einen aber fesselt und fasziniert und zu Kerstin Hensel, der Schriftstellerin, f r die Berlin die einzige Stadt ist, in der sie arbeiten kann Daphne von Unruh

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